Vereinsreise, 17. Sept. 2019

 

Bei bedecktem Himmel finden sich 31 Teilnehmer frohen Mutes am Samstagmorgen am Treffpunkt Lagerhausstrasse ein. Nach Appel durch den Präsi können wir auch unseren Chauffeur Werner Duss von Knöpfel Reisen begrüssen. Als gebürtigem Luzerner ist für ihn unsere Reise in die Zentralschweiz ein Heimspiel.

 

Ohne grosse Verkehrsbehinderungen und Umwege erreichen wir Gisikon, wo im Restaurant Kaffee und Gipfeli bereitstehen. Während der Weiterfahrt erläutert uns Werner die Gegend und gibt auch einige Anekdoten zum Besten. So erfahren wir warum die Nidwaldner «Riisseckler» heissen und welches der Unterschied zwischen einer Schlange und einer Autoschlange ist. Dass allerdings der Rossberg der höchste Berg im Kanton Luzern sei ist, zu bezweifeln. Nachforschungen des Schreibers situieren den Berg im Kanton Schwyz. Ob dies eine Testfrage unseres Fahrers war?

 

Nach Alpnach werden die Strassen schmäler und die Berge rücken näher zusammen, es wird gebirgig. Das ehemalige Militärlager im Melchtal heisst nun Sportcamp und liegt nur wenig unterhalb Stöckalp, der Talstation der Gondelbahn nach Melchsee Frutt. Nach einer kurzen Wanderung von der Bergstation, die einen oberirdisch, die anderen im Tunnel, besteigen wir das Frutti Zügli. Auf dem Weg entlang des Melchsees zum Distelboden sind zahlreiche Wanderer unterwegs. Fischer versuchen ihr Glück mit badenden Würmern. Ab und zu versperren Kühe dem Zug den Weg.

 

Die Pendelbahn zum Bonistock bringt uns nun ans Tagesziel und zu Apéro und Mittagessen. Von der Terrasse des Restaurants erblicken wir die nahen Berge rund um den Kessel des Melchsees, wie Titlis, Mähren und Tällistock. Die Fernsicht ist durch den bedeckten Himmel eingeschränkt. Die angeregten Gespräche am Mittagstisch verstummen jeweils nur kurz, wenn ein neuer Gang serviert wird.

 

Auf der Rückreise erwartet uns in Alpnachstad ein an dieser Reise noch nicht benutztes Verkehrsmittel. Ein Raddampfer fährt uns zurück nach Luzern.

 

Die Rückkehr mit dem Car nach Winterthur verläuft, trotz Nadelöhr Gubrist, ohne nennenswerte Stauzeiten und wir kommen vor der geplanten Ankunftszeit an.

 

Ein grosser Dank gebührt unserem präsidialen Reiseleiter für den abwechslungs-reichen Ausflug und unserem Chauffeur für die sichere und unterhaltsame Fahrt.

 

 

 

Herbert Weber,Aktuar PCV